Dr. Michael Ilgner: Pressure is a privilege

Shownotes

Warum schaffen manche Menschen langfristig Höchstleistung, während andere trotz Talent unter ihren Möglichkeiten bleiben?

In dieser Folge spricht Markus Lohmann mit Dr. Michael Ilgner über die Mechanismen nachhaltigen Erfolgs – im Spitzensport ebenso wie in der Wirtschaft.

Michael Ilgner war Olympiateilnehmer im Wasserball, Strategieberater, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe und später Personalvorstand der Deutschen Bank. Heute ist er Unternehmer, Investor und Autor des Buches "Erfolg = Talent x Training x Mindset". Im Gespräch verbindet er Erkenntnisse aus Spitzensport, Leadership und Organisationsentwicklung zu einem klaren Modell: Erfolg entsteht aus Talent, Training und Mindset und vor allem aus der Haltung, Verantwortung zu übernehmen, mit Druck umzugehen und sich immer wieder weiterzuentwickeln.

Es geht um mentale Stärke, den Umgang mit Niederlagen, die Bedeutung von Anerkennung sowie um die Frage, warum viele Menschen ihr Potenzial nicht ausschöpfen, weil sie mehr Angst vor Fehlern haben als den Mut, wirklich anzugreifen.

Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum nachhaltiger Erfolg nie zufällig entsteht, sondern das Ergebnis von Haltung, Entwicklung und bewusster Führung ist.

Transkript anzeigen

00:00:00: Erfolg ist Talent, mal Training, mal Mindset.

00:00:03: Und die entscheidende Logik hinter der Formel ist das es ein Produkt ist eine Multiplikation denn meine Erfahrungen und auch viele wissenschaftliche Untersuchungen zeigen am Ende ist keines dieser drei Faktoren verhandelbar und ersetzbar vor allem für nachhaltigen Erfolgen.

00:00:22: Willkommen zu Erfolgsmuster.

00:00:24: was Top-Lieder stark macht.

00:00:25: In diesem Podcast sprechen wir mit prägenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Spitzensport und Wissenschaft über Führung in komplexen Zeiten.

00:00:32: Warum gelingt es manchen Menschen, über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Leistungen zu bringen, während andere trotz Talent hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben?

00:00:40: In dieser Folge geht es um mentale Stärke den Umgang mit Rückschlägen die Bedeutung von Haltung und um die Frage was nachhaltigen Erfolge wirklich ausmacht.

00:00:48: Präsentiert von Markus Lohmann.

00:00:53: Herzlich willkommen bei Erfolgsmuster, dem Podcast in dem wir schauen was Top-Lieder wirklich stark macht.

00:00:58: Mein heutiger Gast hat vier Karrieren in eine gepackt – Doktor Michael Ilkner.

00:01:03: Er ist Olympiatheilnehmer im Wasserball dann war er Strategieberater, vierzehn Jahre an der Spitze der Deutschen Sporthilfe und dann der oberste Personalchef der Deutschen Bank.

00:01:13: Heute ist er Unternehmer, Investor & Dozent Und er hat ein Buch geschrieben das eine ganz wichtige Frage stellt Was unterscheidet dauerhaften Erfolg von einem Glückstreffer?

00:01:25: Seine Antwort ist dabei eine Formel, nämlich Talent mal Training.

00:01:29: Mal ein Set und fünf Haltungen die ganz klar dahinterstehen.

00:01:33: Michael herzlich willkommen bei der Volksmuster.

00:01:35: schön dass du da bist.

00:01:36: Danke dir sehr Markus.

00:01:37: ich freue mich auch sehr bei dir im Podcast zu sein.

00:01:40: Michael du hast dich ja in deinem Leben in Welten bewegt die sehr unterschiedlich sind.

00:01:44: einmal das Schwimmbecken dann war es die Beratung dann was die Sporthilfe.

00:01:49: Ich würde sagen, dass wir mal schauen was du da über Erfolg gelernt hast das man jetzt nicht unbedingt aus deinem Lebenslauf lesen kann.

00:01:57: Und wenn du jetzt zurück siehst und irgendwann hast du ja offenbar damit angefangen musst du dahinter zu suchen?

00:02:05: Was war denn dabei der Auslöser?

00:02:06: Ich habe interessanterweise schon während noch der sportlichen Karriere und in der Ausbildung mich bei meiner Dissertation mit dieser Frage beschäftigt weil mich der Sport A begeistert hat und B auch für mich wirklich ein.

00:02:19: Die Bewältigungstrategie war auch in meiner Kindheit für schwierige Phasen, durch den Vater verloren und dann im Sporthaltung gefunden.

00:02:26: Dass man doch eigentlich das herauskristallisieren muss was es im Sport gibt wenn es jemand wie mich und viele andere so fesseln kann und so viel Orientierung geben kann dass ist eben nicht nur die schönste Lebenssache der Welt bleibt.

00:02:39: und da habe ich mich in meiner Situation mit dem Ich-und-Wir beschäftigt in einer Mikroökonomie wo Prinzip rausgekommen ist am leistungsstarken Team ist mehr das wir dominant.

00:02:49: Aber auch das ist wichtig und die Kombination von beiden macht es.

00:02:52: Und über die Jahre habe ich mich mal mehr oder weniger mit solchen Fragen beschäftigt, natürlich auch gerade in der Zeit als ich die deutsche Sportleute geleitet habe und auch in der deutschen Bank mit der Frage was macht eigentlich die besten Talente aus?

00:03:04: Wie finden wir sie?

00:03:05: wie halten wir vor allem auch nachhaltige Höchstleistung nach und wie entwickeln wir das?

00:03:12: Um das dann wieder vereinfacht und emotional darzustellen, diese Formel entwickelt, Erfolg ist Talent mal Training mal Mindset.

00:03:22: Und die entscheidende Logik hinter der Formel ist das es ein Produkt ist eine Multiplikation denn meine Erfahrung und auch viele wissenschaftliche Untersuchungen zeigen am Ende ist keines dieser drei Faktoren verhandelbar und ersetzbar vor allem für nachhaltigen Erfolg.

00:03:38: man kann mal einen Glückstreffer landen und man kann vielleicht durch viel talent auch mal was erweichen oder durch viel Trainings sich etwas erarbeiten, aber wenn nicht alle drei Faktoren zusammenkommen hat man auf Dauer keine Chance Weltspitze zu sein.

00:03:53: Oder auch seinen eigenes Potenzial bestmöglich auszuschöpfen?

00:03:57: Es wäre es natürlich gleich meine nächste Frage gewesen weil rein mathematisch betrachtet ist es natürlich so wenn eine der drei Faktern bei null ist dann ist das gesamte Produkt null.

00:04:08: Das heißt nur mit Training Und nur mit Mindset, aber null Talent komme ich dann auch am Ende des Tages nach deiner Erfahrung.

00:04:14: Wenn wir uns die Forschung anschauen nicht wirklich weit?

00:04:17: Also

00:04:17: man kommt auch relativ weit.

00:04:19: Aber mir geht es ja hier wirklich auch darum zuzuspitzen und Dinge so greifbar zu machen dass man sich selbst herausfordert und weiterbringt.

00:04:29: Natürlich kann man mit wenig Talent und viel arbeiten.

00:04:31: Mindset auch viele Reichen, aber Weltmeister und Olympiasieger bist du wahrscheinlich nicht talentfrei werden Und du wirst auch nicht in der Forschung oder in Unternehmensführungen, oder in der Kultur zu den Besten der Welt gehören.

00:04:43: Wenn Du das einfach nur gerne machst und viel Durchhalte vermögen hast lange brauchst um besser zu werden was ja auch eine Definition von Talent ist.

00:04:50: und bei mir selbst war so ich habe am Anfang bin ich kurz geschwommen Michael Groß war eins meiner Idole und hab dann aber irgendwann gemerkt ich kann noch so viel trainieren da werde ich es nicht schaffen bis nach ganz oben Wasserball entdeckt und da hat einfach meine Disposition noch besser gepackt.

00:05:06: Und es ist jetzt endlich ja im Unternehmen zum Führungsalat nicht anders, eine wesentliche Herausforderung aus meiner Sicht an der Führungskraft um ein Team nach vorne zu bringen ist eben letztendlich nicht anders als das eines Trainers.

00:05:18: ich muss verstehen wo sind die individuellen Stärken?

00:05:21: Die Unterschiede, die Rollen meines Teams?

00:05:24: und wie entwickele ich sie spezifisch auch weiter und kommt bring Sie wieder zusammen.

00:05:28: wenn ich das nur bei einem Kamm Schere dann Kann ich auch gut werden, aber ich werde das bestmögliche Potenzial nicht ausschöpft.

00:05:35: Und es gibt ja auch eine Vielzahl von tollen Büchern über Mindset.

00:05:38: Mir war's wichtig... ...das auch in den Mittelpunkt zu stellen, auch mit meinen fünf Mindsets, aber klarzumachen, dass alleine ist naiv zu glauben, dass das einem an die Spitze bringt – in Unternehmen, in der Forschung, in Wirtschaft generell oder im Sport.

00:05:54: und deswegen bewusst eine Multiplikation.

00:05:58: Auf Dauer wirst du nicht ganz oben landen, wenn du dich in allen drei Bereichen ein Mindestmaß an Niveau mitbringst.

00:06:05: Wenn man sich jetzt eure Forschung gemeinsam mit der Sporttuchschule Köln anschaut dann so werde ich das sehe schätzen Sportler ja den Talentanteil am Erfolg auch so zwanzig bis dreißig Prozent ungefähr ein Topmanager sehen das ein bisschen anders.

00:06:19: kannst du dazu was erzählen oder die Kluff zwischen dieser Wahrnehmung erklären?

00:06:23: Ja, das ist super spannend.

00:06:24: Da sind wir auch noch mittendrin in der Erforschung und haben jetzt gerade auch eine repräsentative Bevölkerungsbefrage gemacht und da wird der Unterschied noch gravierender.

00:06:33: Da kommt nämlich raus dass allgemein dem Talent dann doch ein wesentlich höherer Faktor zugewiesen werden als bei Höchstleistern in Sport oder Führung und vor allem bei Athleten.

00:06:46: interessanterweise Training.

00:06:49: Die Unterschiede zum Ende schon gar nicht so groß Aber Training eigentlich der entscheidende Punkt ist, wo allgemeine Bevölkerung man denkt um Weltspitzen zu zahlen braucht man vor allem Talent.

00:06:58: Was auch super spannend ist Wo gehen dann auch in die Details?

00:07:02: Ist beispielsweise das spitzen Sport lang?

00:07:05: auf die Frage habe ich in meinem Leben etwas besonderes erreicht.

00:07:09: sehr viel niesere Antwortzahlen in der Skala von eins bis vier hab nicht dabei.

00:07:13: Eins Komma acht ist der aktuelle Zwischenwert als die Allgemeinen Bevölkerung die irgendwo bei drei liegt und die Manager liegen so dazwischen.

00:07:21: Das ist interessant, finde ich.

00:07:23: Dass diejenigen, die vielleicht ein weltweißiger Weltmeister waren sehr viel demütiger zurückhalten da auf ihre bisherigen Erfolge schauen das kann man jetzt um wunderschöne Art und Weise interpretieren.

00:07:34: Das kommen noch dazu.

00:07:35: und was bevor wir jetzt zu sehr in die Interpretationen ausufern aber was aus meiner Sicht auch eine gewisse Form von gesellschaftspolitischer Botschaft dahinter ist, dass man es am Ende selbst in der Hand hat und dass man nicht darauf schieben kann habe ich Talent oder nicht und auch jeder seine eigenen Ziele definieren kann.

00:07:54: Erfolg ist ja nicht oliglasieger, Weltmeister oder DAX-CEO sondern jeder kann das am Ende selbst definieren.

00:08:02: Und deswegen glaube ich es, dass es wichtig, dass man die Punkte in Relation zueinander sieht und nicht so apothektisch aber immer wieder von den unterschiedlichen Bereichen lernt.

00:08:12: Wenn wir den Unternehmensalltag ansehen da wird ja enorm viel Energie darauf verwendet vor allem auch Schwächen zu beseitigen.

00:08:20: Du selber sagst, wir müssen die Stärken stärken, dass da ein großer Fokus drauf liegen soll.

00:08:26: Warum fällt uns das so schwer?

00:08:27: Warum fällt es uns vielleicht doch in unserem Kulturkreis so

00:08:30: schwer?".

00:08:31: Man könnte jetzt auf unsere aktuelle Lage gerade in Deutschland eingehen auf die Frage haben wir die Ambition nach vorne zu gehen und was Neues zu erreichen oder sind wir vielleicht auch in der Phase, mehr ein Verteilungskampf führen, darauf möchte ich jetzt nicht eingehen weil es vielleicht auch ein bisschen gesellschaftspolitisch ist.

00:08:48: Wenn ich jetzt in Unternehmen hereinschaue, ist aber das Prinzip gar nicht so viel anders denn Schwächen sind natürlich leichter messbar, weil man irgendein Ziel nicht erreicht hat oder einen Benchmarknicht erreicht hat und im Vergleich zu anderen nicht so gut dasteht als stärken die man oft auch in Potenzialen sozusagen messen müsste.

00:09:07: wenn man dann weiß was ging ja eigentlich noch mehr.

00:09:11: Wenn natürlich ein Umfeld herrscht, in dem die Mehrzahl der Personen sich mehr darum kümmern durch das Managen von Schwächen ihr Scheitern zu verhindern.

00:09:20: Weil sie vielleicht auch schon eine gewisse Karriere Pfad hinter sich haben und jetzt nichts mehr riskieren wollen?

00:09:25: Dann fällt es einzeln besonders schwer, sich an den Stärken zu orientieren um damit den Durchbruch zu schaffen.

00:09:31: denn aus meiner Sicht.

00:09:32: Das managen von schwächen verhindert das scheitern Und stärken zum maximieren ermöglichten Durchbruchs.

00:09:40: Beides ist am Ende auch zum relativ hohen Maße eine Frage der Unternehmenskultur, also die Frage wie nicht die Einzelnen sondern das Team gemeinsam mit so einer Frage umgehen.

00:09:52: Du sagst ja auch Talent heißt es nicht nur dass man etwas aus dem Stand direkt kann, sondern auch wie schnell vor allem jemand durch Übung und durch Training besser wird.

00:10:02: Wenn wir uns jetzt Führungskräfte anschauen... Talent eben trainieren wollen.

00:10:07: Wie finden die denn überhaupt heraus, wo dann ihr eigentliches Talent überhaupt liegt?

00:10:10: Ich glaube das ist eine Aufgabe, die auch nie zu Ende ist und dass es auch gerade etwas so spannend ist, sich immer wieder selbst zu hinterfragen und auch mal auf andere zu hören.

00:10:18: Manchmal entdecken andere in einem ein Talent, dass man vielleicht sie noch nicht getraut hat auszuprobieren.

00:10:23: Und dann kann's aber auf der anderen Seite ganz banal werden.

00:10:25: Einer der erfolgreichsten Taxios der letzten zwanzig Jahre hat man im Kaminabend gesagt Ihr müsst das finden, was euch mühelos gelingt und dann die größtmögliche Herausforderung dafür suchen.

00:10:36: Und für mich war es irgendwann mal so dass ich gemerkt habe sehr komplexe Vorstandssitzungen kann ich anscheinend besser leiten als viele andere und dann wurde das ein bisschen zu meiner Superpower.

00:10:48: und das ist jetzt ein sehr banales vielleicht sogar Beispiel aber derjenige wäre vielleicht nicht erfolgreich gewesen wenn er eine Forschungsabteilung geleitet hätte oder einen Expertenpfad gemacht hätte.

00:10:59: Und deswegen glaube ich, ist es wichtig immer wieder die Ohren und die Augen offen zu halten.

00:11:04: Und in sich selbst reinzuerreichen aber auch auf andere zu hören.

00:11:08: zum Thema Feedback.

00:11:08: Kommen wir bestimmt auch nochmal, sich das auch von Leuten abzuholen, von denen man sie noch nicht kennt um sich da auch immer wieder den Lernkurve steil zu halten?

00:11:17: Vielleicht ist eine ganz einfache Frage was würde ich eigentlich auch ohne Bezahlung oder Anerkennung tun und alle anderen würden mich bitten im Team das zu tun?

00:11:25: also woran man erkennt ... worin die eigene intrinsische Motivation liegt, aber auch von anderen gesagt manch... ... das ist eigentlich was wo du in unserem Team den besten Beitrag leisten kannst.

00:11:35: Und das kann man sich schon immer wieder selbst herausfiltern und anschauen.

00:11:41: Ja, du sagst ja auch dass das Mindset der mit am stärksten vernachlässigte,... ...aber auch irgendwie der am besten trainierbare Erfolgsfaktor ist.

00:11:50: Warum denkst Du wird dieses Thema dann doch oft einfach zu wenig?

00:11:56: Ernst genommen, gerade wenn wir dann auf Hörungskräfte und Vorstandsetagen schauen.

00:12:01: Warum wird das dann nicht explizit trainiert?

00:12:03: In welcher Art auch immer?

00:12:05: Das mal möchte ich dann der Beobachtung zustimmen, wenn wir mal vergleichen.

00:12:08: Wir kommen hier beide aus dem Sport wie selbstverständlich meine Mental-Training schon seit Jahrzehnten im Sport ist.

00:12:15: Und so machen es nicht alle gleich.

00:12:16: gut aber einfach jeder würde erwarten dass ein Sport sein mental trägt.

00:12:20: Und wenn du in Flugungssetagen deutscher Top-Unternehmen zu sehr über das Thema Mentalität und Mindset sprichst, dann hat es leider zu Unrecht manchmal noch sowas von dem weichen Faktor.

00:12:30: Was schade ist weil es ein ungenutztes Potenzial ist.

00:12:33: ich glaube aber auch und deswegen komme ich nochmal auf meine Formel zurück dass wer man das wiederum zu sehr alleine gewichtet Es eben auch eine Schwäche ist.

00:12:43: also es ist eben alles nicht nur Mindset und deswegen habe ich wieder zurück Talent Training.

00:12:47: Mindset Das muss auf diesen drei stabilen Säulen stehen, weil nur mit dem Mindset ohne Expertise, ohne Skills, ohne Investment, ohne Budget oder langfristige Unachgiebigkeit kann ich noch so tolle mentale Voraussetzungen haben.

00:13:02: Ich werde es nicht schaffen.

00:13:04: deswegen denke ich dass sich schon weiterentwickelt hat auch mehr wahrgenommen wird aber darin noch das größte Potenzial ist, weil auch die Forschung zeigt Es ist ja das was ich immer noch am meisten selbst in der Hand habe.

00:13:18: Talent ist ein Stück weit nur, aber auch eine Frage der Disposition.

00:13:23: Training ist auch irgendwo endlich am Mindset.

00:13:26: an meiner Haltung und das zeigen auch die Forschungen von Führern und Psychologen kann ich durch Bilder, durch Behaviours, durch das Messen vom Vorbildern, durch Feedback-Loops, die mich immer weiterentwickeln.

00:13:38: Aber es erfordert Reflexion, es erfordert Anstrengung und wir leben halt in einer Zeit, in der manchmal Geschwindigkeit, Reflektion Dominiert, das heißt nicht dass man nicht zügig sein soll und muss gerade wenn man Verantwortung trägt.

00:13:53: Aber man sollte eben nicht hastig sein und man sollte dieser Reflexion in richtigen Raum bieten.

00:13:58: dann kann mein set auch nochmal zur super vorarbeiten aus meiner Sicht.

00:14:02: Ja ne du hast schon recht.

00:14:03: also aus meiner Erfahrung gibt es durchaus Vorstände Geschäftsführer die auch immer noch mit Sportpsychologen von Bundesliga Vereinen von Olympia Teilnehmern wie auch immer zusammen arbeiten.

00:14:15: Aber das ist ein ganz, ganz kleiner Prozentsatz.

00:14:17: Und hier haben wir es aber auch über die Jahre sehr stark Schätzen gelernt oder die Mehrwerten erkannt.

00:14:22: und du sagst ja dein erstes Mindset heißt dir so schön Be Yourself No Compromises.

00:14:28: Jetzt ist ja die Welt wahnsinnig schnell Es passiert wahnsinnlich viel gleichzeitig neue Informationen Tag für Tag Es gibt Benchmarks Es gibt Best Practices usw.

00:14:36: und sofort Was würdest du denn sagen?

00:14:38: Wie bleibt deine Führungskraft dann bei sich?

00:14:40: wie bleibt sie yourself ohne den Anschluss zu verlieren mit dieser Geschwindigkeit.

00:14:45: Auch das ist wie eigentlich alle diese fünf Mainz, die ich auch spreche und schreibe.

00:14:50: Und auch als Führungskraft selbst.

00:14:52: zunächst kurz moderne fortschrittliche Führungen heißt ja nicht, den einen Führungsstil zu haben sondern auch flexibel und adaptiv zu sein auf sich auf unterschiedliche Situationen einlassen zu können.

00:15:04: So ist es letztendlich auch dass jede dieser Haltungen immer ein gewisses Spannungsfeld mit sich bringt.

00:15:10: Dieses Be Yourself No compromises or be yourself beyond winning heißt explizit nicht, dass ich nämlich von den besten lernen muss.

00:15:19: Und sollte nur wenn ich immer noch anderen hinterherlaufe.

00:15:23: auch da werde ich ziemlich gut werden.

00:15:25: oder ich gehe nochmal einen Schritt zurück.

00:15:26: Wer nur in seinem eigenen Saft kocht ist sozusagen auf der vereinfachen Sprachen unterstellebene.

00:15:31: Wer ständig Benchmarking betreift wird sehr viel weiter kommen.

00:15:35: aber wer immer nur anderen hinter herläuft und imiziert wird wahrscheinlich maximal der zwei Beste werden Weil man gar nicht weiß, wo eigentlich die eigenen Potenziale liegen.

00:15:43: und ich habe das Unternehmen oft erfahren.

00:15:45: Man ist in der Strukturierung der Transformation.

00:15:49: Es gibt irgendjemand, der ein Unternehmen besser ist, Marktführer ist und man sucht sich dann zwei drei Benchmarks raus hier als Schleiter und Stück weit von außen zugetragen wurden über Investoren, Aufsichtsräte, Eigentümer.

00:16:01: daran müsste man doch mal arbeiten.

00:16:03: und dann orientiert man sich nur an denen und setzt alle Kraft daran In dem so gut zu werden wie der Wettbewerb.

00:16:09: und nach einem Jahr ist man da.

00:16:10: Und plötzlich erkennt man, die Wett bewerben sind in den Bereichen ja jetzt auch wieder weitergegangen und nicht dastehen geblieben.

00:16:16: Man hat aber vielleicht das was ein Selbst ausgemacht hat dabei gar nicht genügend gewürdigt und ausgeschöpft und deswegen is mein Play-Doh je Benchmarking unbedingt von den besten Lernen unbedingt Aber nicht die Besten im Sport.

00:16:32: im Sport fand ich es immer Das spannendste in Sport ist doch, wenn man derjenige isst den Andere imitieren.

00:16:38: Also wenn man... Wenn man denselbler den Anspruch hat so gut zu sein das andere versuchen einzuimitieren und das zu übertragen glaube ich ist ein ganz entscheidender Anspruch und Punkt wenn man wirklich den Anspruch auch an sich selbst hat mag Türer zu sein herausragende Produkte zu entwickeln das Unternehmen mit all seinen Potenzial auszuschöpfen.

00:17:01: Du sagst ja auch, Druck kann als Privileg gesehen werden.

00:17:05: Es ist ja auch aus dem Sport bei den US Open wenn man das große Tennis-Stellen reingeht... Pressure is a privilege!

00:17:10: Den schönen Ausdruck

00:17:12: und

00:17:13: Drucker als Priviläge so das größte Kompliment dass man sich hier arbeiten kann.

00:17:17: aber es gibt natürlich auch Führungskräfte die nachts wach liegen irgendwie an dem Druck vielleicht auch kaputt zu gehen drohen.

00:17:24: was wir jetzt würden sagen musst du die Grenze zwischen Druck ist ein Privilegg und Überlastung.

00:17:28: aber auf der anderen Seite

00:17:30: Vorne weg möchte ich schicken.

00:17:32: Wir sprechen hier über Druck, der nicht existenziell

00:17:35: ist.".

00:17:36: Es gab mal einen Spruch von dem Fußballtrainer Sandro Wagner, der kurz bevor er dann auch da wirklich den Job verloren hat und Spiel verloren hat gesagt hat oder beruflich wird er gesagt Der Familienvater, der ihn nicht weiß wie er nächste Woche seine Kinder zu ernähren hat, der spürt Druck.

00:17:51: Das möchte ich vorne wegsticken weil Menschen die in schwierigen Situationen sind mögen das vielleicht falsch verstehen.

00:17:57: Das meine ich damit explizit nicht.

00:17:58: Ich rede darüber den Luxus zu haben, in Führungsverantwortung zu sein erfolgreich im Leben zu stehen.

00:18:06: Aber auch zu spüren das mit dem Erfolg natürlich auf die Erwartungen vor allem anderen selbst steigen.

00:18:12: Druck ist ja eigentlich erst mal neutral also der ist ja per se nicht positiv oder negativ und faktisch mich zwingt letztendlich keiner nachts wachzuliegen physisch schonmal nicht.

00:18:24: Insofern Versuche ich so sehr dafür zu plädieren, dass Druck Anerkennung in Echtzeit ist.

00:18:31: Druck ist die erarbeitete Resonanz, die ich bekommen habe weil ich in einer bestimmten Situation vielleicht auch in der Vergangenheit noch besser war als andere oder weil man von mir eben den Unterschied erwartet und nicht Unterschiedsspieler sein kann.

00:18:47: Und deshalb geht es aus meiner Sicht darum Nicht Kontrolle zu simulieren sondern Bewegungen zu gestalten Idealerweise das so rumzudrehen, dass wir sagen Mensch wenn das jetzt von mir erwartet wird ist es doch das beste Zeichen von.

00:19:02: Relevanz.

00:19:03: ich weiß das ist in schwierigen Situationen wo man vielleicht auch Angst um seinen Job hat wahnsinnig schwer.

00:19:10: aber wenn man das einmal im Kopf drin hat habe ich jetzt auch schon mit vielen Unternehmen und für uns Persönlichkeiten gesprochen und die haben wir das zurückgespielt nach einer Zeit Das zumindest in vielen Situationen zu einer anderen Schlussfolgerung mit so einer anderen Souveränität im Umgang.

00:19:25: Mit Druck.

00:19:26: ich habe das mal bei einer Restrukturierung von einem großen Unternehmen, Zehntausend Mitarbeiter die in der dritten Transformationsstufe standen auch in der Keynote erzählt und da hab' ich gesagt Mensch ihr seid jetzt die hundert Leute.

00:19:38: ich weiß es ist ein ganz schwieriges Meeting dieser Workshop und ihr seid die Hundert Leute von denen die Zehnteusender draußen nicht erwarten dass wir jetzt endlich den Durchbruch schafft Und ihr müsst noch mal ein paar harte Entscheidungen treffen, vielleicht sogar Arbeitsplätze abbauen, Standort durchlesen was auch immer.

00:19:53: Aber überlegt man, ihr sitzt in diesem Raum und die anderen sitzen da draußen?

00:19:58: Die hängen davon ab, was ihr entscheidet.

00:20:00: Überlegt euch mal was das schon Privileg ist und überlegt euch wie es war als ihr noch nicht in diesen Raum wart.

00:20:06: Als ihr das einfach annehmen musstet, ob ihr wolltet oder nicht, was diejenigen der Druck standen entscheiden müssen.

00:20:13: also... Diese Erwartungsdruck ist das Privileg, dass ihr euch die Möglichkeit erarbeitet habt, Entscheidungen zu treffen.

00:20:19: Ich versuche das so anzunehmen – es kann nicht immer gelingen aber das ist meine ganz feste Überzeugung!

00:20:24: Kann fast jedem häufiger gelingen, das so zusehen als negative Bedrohung anzudehmen?

00:20:30: Ja absolut.

00:20:32: Du sagst ja auch bei der Europameisterschaft, ich glaube in dem Wasserball hast du im entscheidenden Moment den Ball vertändelt weniger weil du es nicht konntest, sondern weil du eher Angst vor der Niederlage hattest.

00:20:46: Das hast du zumnächst im Nachhinein auch gesagt.

00:20:49: und dass es viele Jahre gedauert hat bis du das überhaupt verstanden hast?

00:20:52: Was hast du begriffen was damals passiert ist wie kann man jetzt vielleicht auf Führungskräfte übertragen die unter Druck Entscheidungen treffen müssen?

00:21:00: Das ganz spannend war ich das wirklich erst jahre später so richtig selbstverstanden habe was das eigentlich noch sehr viel mehr daraus hätte lernen können denn Ich hatte kurz vor Ende in der Tat eigentlich den Ball auf der Hand, hätte die Entscheidung treffen können.

00:21:13: Habe es aber vertendet weil ich mehr Angst davor hatte das Falsche zu tun anstatt einfach wenn ich mit Selbstbewusstsein entschlossen halt war das Tor frei, ich hätte mir da einfach reinschießen können.

00:21:23: und im Nachgang habe ich die Situation dann mal ein Coach erklärt und die hat dann gesagt hat mich dann so lange provoziert und gefragt weißt du eigentlich warum du verschossen hast?

00:21:31: Und ich habe gesagt was will sie sehr keine Ahnung vom Wasserball bis mir selbst gekommen ist.

00:21:36: Ich habe verschlossen, weil ich Angst hatte zu verschießen.

00:21:39: Und... ...ich hab das dann interessanterweise in eine ähnliche Situation erlebt nach einigen Wochen bei der Deutschen Bank als ich einen vertrauten Kollegen aus dem Vorstand mal um Feedback gebeten habe und dass was er da Positives gesagt hat, das habe ich schon wieder vergessen.

00:21:54: aber er hat eben auch gesagt Mensch mich halt trau dich doch mehr macht auch noch mehr Punkte.

00:21:59: und ich hab dann gesagt ja ich muss die Branche erst kennenlernen bin er neu hier und will auch nicht als der Besserwisser.

00:22:04: und dann plötzlich habe ich irgendwie gedacht Mensch, das ist eigentlich wie damals bei der EM.

00:22:09: Ich trau mich nicht genug etwas zu machen und zu riskieren.

00:22:14: Dadurch bleibe ich unter meinen Möglichkeiten und dadurch bin ich vielleicht sogar nicht so entschlossen und selbstbewusst und klar in dem was sich äußere.

00:22:23: und deswegen auf der anderen Seite steht eben in diesem Mindset noch den Punkt dass wir alle natürlich Niederlagen hassen also Sportler Führungstreff die Unternehmer wie eigentlich jeder Mensch, wer will schon gerne verlieren.

00:22:36: Aber wenn wir mal ehrlich sind auch wenn es etwas schon platt getreten ist aber aus den niederlagen landet immer viel mehr als außer siegesserie weil in der siegeserie wissen wir das funktioniert aber mit der niederlage wissen wir wo wir noch mehr hinschauen müssen.

00:22:49: und Auch eine abgelehnte vorstandsvorlage tut wahnsinnig weh aber führt ja meistens dazu dass man auf der einen Seite realisiert er stimmt da ist irgendeinen punkt auch wenn es jetzt vielleicht jemand war den man glaubt der will einem was böses tun hat irgendwas rausgekitzelt und das war vielleicht auch nicht aber irgendwie weiß man ja dann auch.

00:23:07: ja stimmt da hatte ich noch eine schwäche, aber wenn ich jetzt nochmal in Vorstand zurück gehe mit meinem Konzept.

00:23:12: Dann will ich das aber auf gar keinen Fall nochmal erleben.

00:23:15: und dann geht man noch tiefer rein und in der fragt sich noch mehr und kommt meistens auf ne Ebene die hätte man nie erreicht durchgelaufen wäre.

00:23:24: und wie gesagt, keiner strebt absichtlich Niederlagen ein.

00:23:28: Aber was mir worauf schon bei diesem Mindset ankommt auf der einen Seite wer Angst vor der Niederlage hat beschöpft seinen Potenzial nicht aus und provoziert vielleicht sogar die Niederlager erst recht.

00:23:37: und zum zweiten Die Niederlag ist nicht das Drama.

00:23:42: Wer nie scheitert Wer nie eine Niederlaage hat Hat entweder nicht genug oder Nicht Neues wirklich ausprobiert.

00:23:50: Und dass wär doch schade wenn man am Ende zurückschaut und sagt Ich bin unter meinen Wirklichkeiten geblieben.

00:23:55: Man kann unterscheiden, wenn man allerdings Angst vor der Niederlage hat, dass meine These wird immer unter seinen Möglichkeiten geraten.

00:24:02: Aber es ist nicht so das in vielen Unternehmenskulturen Niederlagen am Ende des Tages bestraft werden oder bestraft ist vielleicht ein hartes Wort sondern nicht dazu genutzt werden um auch wirklich daraus zu lernen?

00:24:16: Absolut!

00:24:17: Das ist also meine Lieblingsdefinition von Unternehnenskultur Das ist die kollektive Erinnerung eines Unternehmens und der Kollektiv-Unterinnerung heißt, keiner kann das alleine entscheiden, bewegen, verändern stabilisieren.

00:24:31: Und der Erinnerungen heißt, es geht auch nicht von heute auf morgen sondern so was braucht Zeit.

00:24:36: Man braucht natürlich auch geschützte Räume um Scheitern zu können.

00:24:40: Unternehmen haben das ja funktional zum Beispiel in einer Entwicklungsabteilung wo Scheiterm ja noch sehr viel mehr dazu gehört.

00:24:47: Weil wenn jetzt auch so kommt auf neue Ideen aber in anderen Bereichen, wie du sagst das ist eben viel zu oft stigmatisiert.

00:24:54: Und wenn ein Unternehmen Skulpturen scheitern systematisch verborgen wird und die Angst vor persönlichen Rekrutationsverlust zu groß ist dann werden auch Niederlagen weggedrängt werden unsichtbar und damit lernlos.

00:25:10: letztendlich und ich glaube dass das eine kollektive Aufgabe eines Führungsteams, das ist natürlich oft das, sagen es Chefs in Modellen wie CEO's oder Preisvorstand oder Bereich auch eines Teams.

00:25:24: Man muss da schon mit Beispiel vorangehen und es erfordert aber hartnäckige, dauerhafte kulturelle Arbeit im Sinne von sich dieses Thema immer wieder annähern und das eben nicht stigmatisieren.

00:25:38: Sonst ist es naiv anzunehmen dass probierst einfach aus wenn du verlierst ist ja nicht so schlimm.

00:25:44: Es gibt Unternehmenskulturen, dann überlebt man da keine drei Wochen in der verantwortungsvollen Position.

00:25:49: Die können relativ gesehen auch erfolgreich sein.

00:25:53: und kann auch sagen wenn du dich aus anderen Aspekten wohlfühlst, kann das ja auch durchaus aus anderen aspektem Sinn geben.

00:26:00: Mir geht es ja nicht darum zu sagen wer ist per se gut oder schlecht sondern mir geht es darum könnte man vielleicht nicht sogar noch mehr aus sich rausholen?

00:26:08: oder noch besser auch im Sinne von noch zufriedener und noch erfüllter Mit dem Agieren, was ein mitgegeben wird.

00:26:15: Was man als Asset hat und was man als Talente hat?

00:26:18: Und da ist eben dieser Umgang mit Niederlagen Ein ganz entscheidender kultureller Erfolgsfaktor.

00:26:24: Ja das deckt sich auch schön mit Gesprächen aus vorherigen Episoden ja im Podcast die allesamt unterschiedlichen Unternehmenslenkern auch stattfanden.

00:26:32: Da ist oft auch der T-Nur zwei Drittel.

00:26:34: Wenn das gute Entscheidungen waren alle Entscheidungen die ich getroffen habe dann ist es schon sehr sehr guter Schnitt.

00:26:39: ... deckt sich absolut auch mit deiner Aussage.

00:26:43: Und vielleicht darf ich das ganz kurz noch nutzen, um einem nochmal auf den vorherigen Punkt zu bringen... ... übrigens Entscheidungen treffen zu dürfen ist ein großes Privileg!

00:26:51: Wie cool ist es denn dass ich entscheiden darf?

00:26:54: Oder dass ich idealerweise mein Team fragen darf und das mir einen tollen Vorschlag macht und nicht mit dem Team gemeinsam entscheide aber vielleicht auch in keinem er weiter weiß gefordert bin und ich die Autorität habe oder das Vertrauen habe, dass ich Entscheidungen treffe da.

00:27:08: Ich hab immer gerne entschieden sage ich jetzt im geschützten Raum, habe natürlich auch genug Situationen gehabt wo ich am liebsten der Entscheidung ausgewiesen werde weil sie unbequem, dies risikoreich ins Ungewisse eingeführt hat.

00:27:21: aber zwei Drittel ist schon ein sehr guter Wert würde ich sagen.

00:27:25: Ja ich glaube da gibt es ja auch wieder das schöne Beispiel aus dem Sport.

00:27:27: das Ganze ist hier auch so ein bisschen sportlich angehaucht.

00:27:30: wenn uns Roger Federer anschauen ist er auch bestritten einer der besten Tennis Spieler in der Welt gewesen muss man jetzt sagen.

00:27:37: der hat ja glaube ich auch nur knapp über fünfzig Prozent seiner.

00:27:40: Ich glaube, wir wurden also eigentlich

00:27:43: schon wahnsinnig viel.

00:27:44: Aber ich glaube da kann man auch ziemlich viel an Input rausfiltern was das über den Umgang mit Rückschlägen auch sagen kann, dass die Unvermögen

00:27:54: notwendig

00:27:54: sind.

00:27:55: und auch wenn ihr die Verbindung zu Druck also wenn dann ein Achtundfünfzig Prozent gewonnen hat, dann hat er dann wenn es drauf ankam, die Gewonnen.

00:28:03: Das kommt um.

00:28:03: wenn es darauf ankommt ist Druck da, da sind wir wieder bei dem Prinzip.

00:28:07: Und Novak Djokovic hat mal gesagt, die ersten hundert Spiele an der Tennis-Weltkrankliste sind physisch alle gleich.

00:28:12: Wir unterscheiden sich nur in der Frage wie sie mit ihrer Mentalität und mit der Spiel- und Wettkampfsituation umgehen.

00:28:19: Da ist ein Stück weit übertrieben weil ich glaube schon dass es da auch physische noch Differenzen gibt.

00:28:23: aber wenn so eine herausragende Persönlichkeit sowas sagt ist das definitiv fast dran.

00:28:29: Ja, ja muss man das Thema Kompensation anschauen und auch für die Brücke zwischen Sport und Zwischenes schlagen.

00:28:36: Im Sport ist es ja, dass in der Kompensation da wächst der Muskel.

00:28:39: Das ist auch dieses Prinzip der Superkompensation.

00:28:42: Wie kann man das Prinzip dann auf Verführungsetagen übertragen?

00:28:46: Ja, in einem Buch, das ich auch zitiere habe ich mal diesen Satz gelesen, tu heute nichts vernehmlötig bis morgen nicht erholen kannst um wieder an die Ausgangssituation zurückzukommen und hab dann geschrieben was für ein Unternehmensalltag.

00:28:58: vielleicht ein kleines Stückchen naiv weil wir alle kennen gerade Restrukturierungsphasen oder Phasen wo es um Jahresabschluss oder Quartalzeit geben und irgendwas drängen.

00:29:08: Das gibt, wo man auch einfach mal bereit sein muss quasi eine Nacht durchzuziehen oder zwei drei Tage nur mal bezahlt den Preis definitiv wenn man sich dann nicht wieder die Ruhe nimmt um mindestens auf die Ausgangssituation zurückzukommen Und im Sport ist es ebenso.

00:29:23: Wenn man das nicht macht dann trainiert man sich quasi in den Keller und beschäftigt sich zwar aber leistet nicht mehr.

00:29:30: und Es ist einer der größten Herausforderungen für Führungskräfte aus meiner Sicht diese Balance zwischen Belastung und Entlastung hinzukriegen, denn am Ende ist ja beides erforderlich um in die richtige Balance zu kommen.

00:29:45: Also unnachgiebig zu sein ohne Ruhe zu finden oder Superkompensationen zu finden für zur Schöpfung und nur smart zu sein, ohne unnachtgebig zu sein ist letztendlich die Komfortzone.

00:29:59: Beides muss adressiert werden und gemanagt werden.

00:30:02: Und das ist auch schön, sonst bräuchte es ja auch keine Führung denn es gibt dafür kein vartelnder Rezept.

00:30:06: aber es gibt aus meiner Sicht die Herausforderungen und den Anspruch diese Ambivalenz aktiv anzunehmen und zu gestalten.

00:30:16: Kannst du ein bisschen konkreter werden?

00:30:17: Auch vielleicht aus deiner eigenen Karriere oder was du in deinem Umfeld erlebt hast, was Kompensation bedeutet wie unterschiedlich dir auch aussehen kann?

00:30:25: Ich habe in meinen frühen Beratungsjahren mal ein ganz spannendes Projekt gehabt.

00:30:29: waren globales Medienunternehmen und in der ersten Phase musste ganz früh, ganz schnell analysiert werden wo die Potenziale sind.

00:30:37: Und ich war noch quasi in der Beraterrolle und dann kamen alle nach dem wir fertig waren.

00:30:42: Der erste Analysen.

00:30:42: der Projektleiter rein hat sich das dann angeschaut.

00:30:45: Hatte natürlich nicht die Detailerfahrung aber dann als Korrekturen gemacht.

00:30:49: Dann kam der Principle, dann kam man der Partner und am Ende kam noch der Seniorpartner aus den USA reingeflohen.

00:30:55: Und gefühlt haben alle, sagen wir mal eine Fußnote veränderte ich überspitze jetzt mal und irgendwie die Überschrift umformuliert.

00:31:01: Ich habe jedes Mal gedacht meine Güte!

00:31:03: Dafür bekommen sie jetzt ein Vielfaches Gehaltes von mir und haben ja keine Ahnung von den Details.

00:31:09: aber es war ein extrem erfolgreiches Projekt.

00:31:11: und die Präsentation.

00:31:12: im Nachgang hab' ich dann die V-null und die v-seventeen nebeneinander gelegt und habe gemerkt eigentlich ist in der Tat vieles nicht sehr viel anders.

00:31:20: Aber die Kompaktheit und die Überzeugungskraft Die konnte erst dadurch entstehen, dass man sich wirklich immer wieder gefragt hat, warte mal ganz kurz.

00:31:29: Is this the best we can do?

00:31:30: Oder ist da noch irgendwas übrig was wir vielleicht herauskitzeln können?

00:31:34: und Jamie Diamond der CEO von JB Morgan, dann habe ich neulich das Zitat gelesen eine Organisation wird von Natur aus immer langsamer und dann muss sie immer wieder aufrecht erhalten um nach vorne zu gehen.

00:31:45: Das ist das Erlebnis.

00:31:46: und dann hab' ich aber in der zweiten Phase dieses Projektes erlebt Da sind wir in der Umsetzung eines Arbeitspaketers zu den Klienten versetzt worden.

00:31:53: Und da war der Klient, Geschäftsführer und Quake-Leiter ein Typ, der gesagt hat also ich will jeden Abend um neunzehn Uhr Bericht von euch haben was ihr geleistet habt und denen besprechen wir dann nächsten Morgen um halb neun.

00:32:04: Der hat quasi gar keinen Raum zugelassen dass wir nach Neunzehnten noch großartig arbeiten konnten.

00:32:09: Wir haben plötzlich gemerkt das über die Zeit auch im Verhältnis zu anderen Themen die Qualität unserer Arbeit immer besser wurde Weil wir dann abends auch mal zum Sport gegangen sind und zu erhalten haben, unten Dinner gemacht habe oder einfach mal ein Buch gelesen haben.

00:32:23: Was sonst im Strategiealltag ehrlicherweise gar nicht einmal unbedingt zu wirklich war auch zu den Zeiten Und dadurch ist die Qualität geschrieben.

00:32:30: Ich hab quasi in einem Projekt erlebt dass beides ganz entscheidende Faktoren sind.

00:32:35: Einmal diese Frage Ist es really the best we can do?

00:32:39: Oder können wir nicht nochmal eins drauf leben und dabei auch andere Perspektiven dazu lassen Und auf der anderen Seite, wenn man nicht den Schützen einen Raum hat zu denken... ...zu reflektieren.

00:32:48: Dann beschäftigt man sich aber man leistet aus meiner Sicht nicht mehr wirklich.

00:32:52: Ja.

00:32:53: Eines deiner fünf Mindsets heißt ja auch sing when you win and next.

00:32:59: Du sagst ja auch das.

00:33:00: viele Spitzensportler bereuen dass sie ihre größten Momente die sie gehabt haben nicht so genossen haben wie es jetzt vielleicht machen würden.

00:33:08: Wenn wir uns die Businesswelt anschauen werden da deiner Meinung nach Erfolge auch zu wenig gefeiert und was könnte Feiern denn überhaupt bedeuten?

00:33:17: Feiern bedeutet nicht, dass ich nach jeder guten Vorstandspräsentation eine Runde schmeißen muss.

00:33:23: Das bedeutet erstmal die Achtsamkeit davor etwas erreicht zu haben um diese Energie für die nächsten Phasen nutzen zu können.

00:33:33: und gleichzeitig glaube ich geht das Menschen mit Leistungsanspruch fast in allen Fällen entgleicht, die haben was erreicht und wollen dann eigentlich schon.

00:33:41: direkt kam das nächste Ziel vor Augen.

00:33:43: Das ist auch gut so weil es ein innerer Motorist der einen wirklich auch antreibt und der einen auch motiviert und einem auch ein gutes Gefühl geben kann wenn man's eben nicht überreizt.

00:33:52: Auf der anderen Seite hast du gerade gesagt habe ich eine ganze Reihe von Sportler kennengelernt.

00:33:57: einer ist Maximilian Reineld leider schon viel zu früh verstorbener Olympiasieger in Deutschland achter der bei seiner Athletenverabschiedung Sonst gesagt hatte ich hab eigentlich alles erreicht in meiner Karriere.

00:34:08: Ich habe nur leider im Nachgang betrachtet, den Augenblick des Erfolges nicht einmal angehalten sondern habe sofort ans nächste gedacht und das ist das Einzige was ich korrigieren würde.

00:34:17: Andrea Petkovic neulich meine Fernsehshow abends gesagt als sie gefragt wurde wie es war wenn sie top ten war.

00:34:23: und dann hat sie gesagt vielleicht der einzige Moment in meiner karriere die mich so bereue weil ich zu dem Zeitpunkt nicht gesagt habe cool ich bin in Top Ten sondern sofort gedacht habe wie kriege ich denn die anderen acht oder neun vor mir jetzt noch eingeköscht?

00:34:34: und wer sich das sicher nicht nimmt diesen kurzen moment der achtsamkeit das kann.

00:34:39: steve jobs war ja bekanntlich oder wie sagt man nach nicht unbedingt empathische führungskraft die sich zu viel mit auch gefühlen.

00:34:47: Und Themen von Mitarbeitern aufgehalten hat.

00:34:50: aber es gibt diese geschichte dass als apple das erste mal microsoft in der mark kapitalisierung überholt hat eine email alle Mitarbeiter geschrieben hat und gesagt hat, Ich wollte einfach noch mal kurz allen sagen, wisst ihr was heute passiert ist?

00:35:04: Das wollte ich einfach nur nochmal anerkennen.

00:35:06: And now back to work!

00:35:07: Ja dann war sozusagen wieder der alte Steve Jobs.

00:35:09: Was können diese kleinen Momente sein?

00:35:10: Diese kleinen Anerkennungen können auch keine größere Feiern sein, aber die wichtig sind.

00:35:15: und den Cable einer der führenden Forscher auch von der London Business School hat nachgewiesen das in Transfunkationsprojekten... ...die Fähigkeit kleine Erfolge zu würdigen statistisch die langfristige Transformations, Wahrscheinlichkeit und Performance erhöht.

00:35:33: Weil wenn man also jedes Projekt stelle ich mit einer Euphorie an dann irgendwann flach die Euphorie ab und dann kommt man in so ein Tal wo es dann doch schwieriger wird als gedacht.

00:35:41: die Erfolge stellen sich noch nicht so ein und das ist sozusagen die Championszone.

00:35:45: Wer es in dieser Phase schafft auch aus kleiner Freuden wieder Energie zu schöpfen der wird es schaffen auch diese Formen der Komplensation hinzubekommen und wirklich eine Transformation oder eine Weiterentwicklung erfolgreich auf die nächste Stufe zu führen.

00:35:58: Wer das nicht schafft, wird irgendwo in diesem Tal hängen bleiben weil er sich die Energie nicht zurückholt.

00:36:03: und deswegen glaube ich ist auch eine Pflicht von Führungskräften sich gegenseitig Kraft zu geben durch kurze Anerkennung, durch größere Anerkennen.

00:36:11: und es kann ein handschriftlicher Zettel sein Es kann eine kurze E-Mail sein Das kann auch das explizite kurze Benennen in dem Team Meeting sein, aber mit einer direkten Ansprache.

00:36:21: Also wenn ich jetzt ins Team sage, ihr habt das alle super gemacht ist es bei Weitem nicht so effektiv wie wenn ich sage also dass war klasse und Markus wie du diese Analyse noch auf das nächste Level gebracht hast und dann aktiv auf den Kollegen oder den Kunden X zugegangen bist und ihn überzeugt hast.

00:36:38: Das hat uns wirklich geholfen.

00:36:39: was das auf einmal auslöst?

00:36:41: Was das für ein Unterschied macht In der Energie die man daraus zieht.

00:36:44: hoffentlich kann man sich direkt vorstellen Und darauf kommt es mir bei diesem Mindset an.

00:36:49: Auch die wissenschaftlich erforschten Systematiken, dass biologisch das ein wirksamer Kraftstoff ist in dieser Anerkennung, das in angemessener Weise immer wieder auch zu nutzen?

00:37:01: Ich würde genau auf dich eingehen und kann man glaube ich auch schön die Brücke schlagen.

00:37:05: zum Thema Motivation.

00:37:07: Du sagst ja auch Motivations kommt von innen.

00:37:10: Die kann man nicht voraus und reingeben.

00:37:13: sind der positive Motivatoren-Purpose, Potenzial.

00:37:17: Negative Motivatoren sind Geldstatusgewohnheiten.

00:37:23: Gab es vielleicht in deiner Karriere Zeitpunkte wo du gemerkt hast dass du auf der falschen Seite auch wenn das vielleicht übertrieben dargestellt ist unterwegs bist, dass zu viele negative Motivatoren gerade auf dich einwirken?

00:37:37: Ja!

00:37:38: Definitiv.

00:37:39: Ich glaube, ich habe immer wieder Situationen beobachtet, wo ich auch selbst gemerkt habe, bist du hier noch dein Prinzip in Treu und der Mensch ist ja auch ein Gewohnheitstier?

00:37:47: Und wenn man in einer Rolle ist, wo man zum Beispiel sehr gut verdient oder durch die Rolle – das ist ja nicht die Person – eine besondere Aufmerksamkeit gewinnt, dann ist, glaube ich, jeder Mensch immer ein Stück weit versucht zu glauben oder es bin ich nichts zu erkennen.

00:38:02: Ja, ich mache den Unterschied aber das ist letztendlich mal die Rolle Und dann vielleicht auch so ein Stück weit, was du zitiert hast ist dieses wie ich finde wirklich tolle Konzept von Doshi und McGregor.

00:38:13: Dass sie eben sagen Play Purpose und Potenzial sind sozusagen die direkten Motivatoren und Anerkennung, Gewohnheit und materielle Anreize sind eigentlich die Indirekten, die meist sogar negative Einwirkungen haben.

00:38:25: Wenn man das zuerst hört, denkt man ja aber muss ja Geld haben und muss ja irgendwie Anerkennen.

00:38:31: Das heißt nicht dass es auch bei sein kann, wenn es dominiert dann führt das meistens in die falsche Richtung und ich habe mich dabei auch ein, zwei Mal erwischt.

00:38:41: Dann waren Freunde, echte Freunde auch hilfreich, die gesagt haben, ich hab das Gefühl du verliest dich gerade ein bisschen oder ich erkenne dich nicht mehr so wie ich dich seit zwanzig Jahren kenne.

00:38:52: Und mir ist es glaube ich glücklicherweise auch immer gelungen das anzunehmen und dann einen Schritt in eine andere Richtung zu machen oder einen Schritt nach vorne zur Seite zu machen.

00:39:04: Gefeit ist man davor nie, aber es gibt ja diesen einfachen Spruch Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

00:39:09: Ich glaube wenn man sich dessen immer wieder bewusst macht dann kann man da schon auch viel selbst in die Hand nehmen und steuern.

00:39:17: Auf alle Fälle aus Basis deines Buches deine Erfahrung Wenn wir in Zukunft blicken nächste Generation von Führungskräften.

00:39:26: jetzt zum Abschluss auch nochmal Was würdest du denn sagen, was muss eine nächste Generation mitbringen?

00:39:31: Was jetzt nichts mit Fachwissen oder mit Netzwerk zu tun hat um erfolgreich zu sein.

00:39:36: Um motiviert zu sein und Purpose zu finden.

00:39:39: Was sehr spannend war gerade in der Zeit der Deutschen Bank habe ich immer einmal im Jahr mit den Graduates ein Call gemacht weltweit und ungefähr tausend waren das.

00:39:47: Und wir haben vorher abgefragt auch so Fragen wie warum eine Wohnung?

00:39:51: nach welchen Detailen sucht ihr euch den Arbeitgeber unter den Job aus?

00:39:55: Interessant das gerade in der Finanzbranche.

00:39:57: natürliches Geld auch immer noch ein wichtiger Faktor aber hat tatsächlich relativ zu anderen Faktoren.

00:40:03: Abgenommen.

00:40:03: und was zugenommen hat ist auf der ersten Punkt dass es glaube ich nichts keine neue Erkenntnis oder überraschen dieser Begriff Papers, der also Sinnhaftigkeit dessen nicht unbedingt nur mit des Unternehmens sondern auch der konkreten Arbeit die ich mache.

00:40:17: das hängt auch zusammen den anderen Fakten.

00:40:20: nämlich habe ich Empowering Leadership und habe ich die Möglichkeit, was zu lernen.

00:40:26: Und wie man früher vielleicht sagte einmal Deutsche Bank immer Deutsche Bank oder einmal Siemens immer Siemens ist glaube ich die heute junge Generation sehr viel experimentierfreudiger sucht aber auch mehr Kontext.

00:40:39: ja und das verführt dann Persönlichkeiten in meiner Generation manchmal dazu weil es auch anstrengender ist teilweise die zu führen weil sie eine neue Form von Reflexion erwartet, dann gibt es ja diese Thesen.

00:40:53: Diese Generation ist vielleicht nicht mehr bereit oder ich habe eine komplett gegenteilige Erfahrung gemacht?

00:40:58: Ja, Ich hab die Erfahrungen mit meinem Verhalten gemacht wie ich groß geworden bin.

00:41:03: damals Aufstieg ein sehr stereotyp Dienstwagen und so weiter eine Rolle gespielt hat.

00:41:09: Das ist nicht mehr das womit ich heute die Top Talente gewinnen kann aber wenn ich sie gewinne mit er den Faktoren nicht gerade genannt habe Dann haben die aus meiner Sicht noch mal eine andere Ebene an eigen Energie, an eigener Initiative als ich das vielleicht vor dreißig Jahren hatte.

00:41:28: Und ich glaube deshalb dass es in der Tat diese Faktoren sind die wir als sozusagen Generationen die jetzt mein Alter genannt die jetzt die jungen Generation anführen die wir beachten müssen.

00:41:40: und wie vorhin schonmal sagte hat ja die Leadership Theorie auch schon gezeigt und bewiesen große Verantwortung.

00:41:48: nie heißt, dass man nur ein Führungsstil hat sondern das man flexibel sein muss.

00:41:52: Dass man sich auch ohne sich selbst zu verlieren.

00:41:54: natürlich die Authentizität ist eine entscheidende Basis für alles aber dass man in der Lage ist mit dieser Generation genauso umzugehen wie mit der Generation und der mal selbst groß geworden ist.

00:42:04: Und ich glaube wer bereit ist das zu verbinden Der wird auch Erfolg haben.

00:42:11: Ich habe noch eine letzte Frage.

00:42:12: Wenn jetzt erfolgt das Produkt aus Talent, Training und Mindset ist... ...du selber an welchen dieser drei Faktoren arbeitest du gerade am meisten?

00:42:21: Ganz klar Mindset!

00:42:22: Das ist auch der Schwerpunkt meines Buches.

00:42:25: Meine Lebensgefährtin sagt immer so schön ich glaube du hast alle Bücher gelesen die es in dem Bereich gibt.

00:42:29: Alle habe ich natürlich viel gelesen und habe mich viel damit beschäftigt weil ich Mindset auch gerade mit der letzten Erfahrung als angestellter Manager als das entscheidende Bindeglied zwischen Vision und Werten, und Frameworks- und Prozessen für Führungskräfte betrachte.

00:42:47: Weil Führungskräfte ja dafür da sind auch das unvorhergesehene oder die Weiterentwicklung zu gestalten.

00:42:53: Und das kann man weder in existierenden Prozessens und Framework abbilden noch erkennt man das in der Vision oder Strategie sondern muss man handeln.

00:43:01: Und deswegen fasziniert mich das aktuell so sehr daran zu arbeiten.

00:43:05: ich glaube aber auch dass die technologischen Entwicklungen Lieber erfahren, das Schlagbord Skills are the currency of the future oder abskilling re-scaling also immer wieder neu Talent und Skills zu entwickeln.

00:43:18: Das finde ich eh nicht faszinierter.

00:43:19: aber auch dafür ist aus meiner Sicht die Stellschraube in hohem Maße die Haltung mit der es daran gehe wie ich immer wieder bereit bin mich auf neue Terrain zu wagen was auszuprobieren was vielleicht nicht von mir kommt sondern von anderen kommt Und das sind für mich vor allem Haltungsfragen.

00:43:36: Aber um den Kreis wieder zu schließen Das muss ich mir immer mit den anderen Faktoren einhergehen.

00:43:41: Weil ansonsten wäre das eine naive Vorstellung, dass Mindset alleine der Volksfaktor ist, der einen dauerhaft nach vorne und nach oben bringt.

00:43:48: Absolut!

00:43:49: Sag ja noch mal wann erscheint dein neues Buch jetzt?

00:43:52: Am dritten Juni erscheinte es und ich freue mich auch Feedback dazu.

00:43:57: wir sind auch dabei parallel weiter zu forschen die Unterschiede herauszufinden zwischen Unternehmern, Managern, Spitzensportlern, Völkerungen aber teilweise auch Künstlern.

00:44:07: Da wird sicherlich auch in Zukunft noch neue Aspekte geben, die ich dann teilen werde.

00:44:11: Aber das Konzept über das wir hier auch gesprochen haben – dass es mit vielen weiteren Geschichten – über bekannte und unbekannte Unternehmen, über be kannte und weniger bekannten Sportler ab dritten Juni Buchrandler hält sich.

00:44:23: Sehr spannend!

00:44:24: Sehr inspirierend!

00:44:25: Michael hat mich sehr gefreut, so da war's.

00:44:27: Danke!

00:44:28: Ich danke dir auch, Markus.

00:44:29: Vielen Dank für die guten Fragen und die spannenden Fragen.

00:44:31: Danke dir!

00:44:32: Das war Erfolgsminister.

00:44:33: der Liedership Podcast von Loman Executives.

00:44:35: Weitere Informationen zu unseren Gästen finden Sie in den Show-Notes.

00:44:39: Wenn sie wertvolle Impulse für ihre eigene Führungsarbeit mitnehmen konnten, abonnieren Sie uns gerne auf Ihrer bevorzugten Podcastplattform um keine Folge mehr zu verpassen!

00:44:47: Wir freuen uns wenn Sie auch beim nächsten Mal wieder dabei sind.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.